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Stadtkapelle FrankenbergMusik und gute Laune

Musik und gute Laune

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Gründung der Stadtkapelle Frankenberg

Die Gründung der Stadtkapelle Frankenberg verdanken wir einer mutigen Entscheidung im Jahre 1989, als sich die Mitglieder der damaligen Blaskapelle des TSV Hessen Frankenberg entschlossen, einen eigenständigen Musikverein zu gründen. Am 24. Februar 1989 riefen 22 Personen die Stadtkapelle Frankenberg ins Leben. In der Gründung sahen die Musiker unter der Leitung von Karl-Heinz Lauckner die Fortsetzung einer alten Tradition – hatte es doch in den fünfziger und sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts einen Frankenberger Musikverein unter der Leitung von Karl Lauckner, Vater von Karl-Heinz Lauckner, gegeben.

Neue Uniformen sollten für ein einheitliches Erscheinungsbild in der Öffentlichkeit sorgen. Auch ein neues musikalisches Konzept wurde erarbeitet, das flexibler und ideenreicher daherkam. Der Grundgedanke: Mit der kompletten Besetzung jede Unterhaltungsmusik spielen zu können. Mit viel Idealismus, Engagement und Mitverantwortung gelang es den Mitgliedern, einen Verein aufzubauen, der sich weit über die Grenzen Frankenbergs hinaus einen Namen machte.

Mehr Musik: Bau des Vereinsheims

Bald darauf stellten sich aufgrund der zunehmenden Anzahl aktiver Musiker Platzprobleme im angemieteten Probenraum in der Ederstraße ein. Ein geeignetes neues Quartier war in Frankenberg nicht zu finden. Der damalige 1. Vorsitzende Karl-Heinz Lauckner regte den Bau eines eigenen Vereinsheims an. Schnell wurde deutlich: Das geht nur mit erheblicher Eigenleistung und mit voller Unterstützung aller Mitglieder.

Der Beschluss zum Bau wurde am 5. Mai 1993 mit der Auflage gefasst, dass jedes Mitglied 40 Arbeitsstunden zu erbringen habe. Nach 3.915 Stunden Eigenleistung fand am 10. Juni 1995 die Einweihungsfeier mit vielen befreundeten Musikvereinen, geladenen Gästen und der Frankenberger Bevölkerung statt.

Bis heute bildet das Vereinsheim in der Berleburger Straße den Mittelpunkt des Vereinsgeschehens. Neben der Probe des Hauptorchesters am Freitag werden alle anderen Tage für die Weiterbildung der Musiker genutzt. Ob die Jüngsten in der Flötengruppe oder im Body-Percussion-Kurs, der Nachwuchs im Jugendorchester, die Einzelproben bei ausgebildeten Musiklehrern, Registerproben, Tanzmusikproben – "Musik liegt in der Luft" an jedem Tag.